Moorpackungen:

Heilende Wärme die tiefer geht

Die schmerzlindernde, entzündungshemmende und aktivierende Wirkung wurde inzwischen anhand wissenschaftlicher Untersuchungen mehrfach bestätigt. Darüber hinaus wirkt Moor auf den gesamten Organismus harmonisierend.

Bei äußerlicher Anwendung zur Schmerzlinderung und zur Entspannung sind es  zunächst die thermischen Eigenschaften, die dem Moor seine Wirkung verleihen.

Die grundlegende therapeutische Vorstellung besteht dabei darin, dass es der kranke Organismus aus eigener Kraft beziehungsweise Steuerfähigkeit nicht schafft, lokal etwa ein Gelenk oder systemisch den Körperkern so zu temperieren, dass temperaturabhängige  Stoffwechselvorgänge oder Durchblutungsverhältnisse im positiven Sinne beeinflusst werden. Moor verfügt über thermische Eigenschaften, die ideal für die Anwendung am Körper geeignet sind. So kann Moor mit sehr hohen Temperaturen angelegt werden. Trotz einer physiologische Grenze der Schmerzempfindung von etwa 42 °C Hauttemperatur wird eine Moorpackung mit 50 °C noch als angenehm empfunden.

Das Moor gibt die gespeicherte thermische Energie sehr langsam und schonend und dabei über einen sehr langen Zeitraum gleichmäßig an die zu behandelnden Körperregionen ab. Die Wärme dringt sehr tief ein und erreicht Gewebeschichten, die von anderen Wärmeträgern nicht mehr erreicht werden. Es kommt zur Überwärmung der betroffenen Regionen, das Gewebe wird entspannt, Stoffwechselprozesse werden angeregt und Schmerzen werden schnell und nachhaltig gelindert. Die betroffene Region wird entlastet.